Clinic Bel Etage
Clinic Bel Etage
Knorpelzelltransplantation in der Clinic Bel Etage Düsseldorf

Knorpelzelltransplantation

Sport, Arbeit und die Bewältigung des Alltages verlangen unseren Gelenken einiges ab. Als Bewegungs- und Verbindungselemente ermöglichen sie fließende und schnelle Bewegungsabläufe. Durch die stetige oder aktivitätsbedingte Beanspruchung leidet jedoch unser Knorpel zwischen den Gelenken und nutzt sich mit der Zeit oder teilweise abrupt ab. Die Folge dieser Beanspruchung sind Knorpelschäden und Arthrosen. Darüber hinaus bringen verschiedene Verletzungen eine Beschädigung oder Folgebeschädigungen des Knorpels mit sich. Ist die Knorpelschicht einmal beschädigt, entstehen Schmerzen und die Bewegungsfreiheit wird drastisch eingeschränkt. Bei einem weit ausgeprägten Knorpelschaden folgt im schlimmsten Fall der Austausch des betroffenen Gelenks in Form einer operativen Korrektur. Um diesen Eingriff zu vermeiden, ist die frühzeitige Diagnose des Knorpelschadens und die Durchführung einer Knorpelzelltransplantation entscheidend.

Knorpelschäden werden in folgende Stadien unterteilt:
  • Grad I: Verfärbung des Knorpels, milde, möglicherweise reversible Erweichung des Knorpels
  • Grad II: Risse in der Knorpelschicht, für gewöhnlich ist die Knorpeloberfläche nicht beschädigt
  • Grad III: Sichtbare Knorpeldefekte, die sich bis zum Knochen erstrecken
  • Grad IV: Schwere Beschädigung der Gelenke mit vollständiger Zerstörung der Knorpelschicht, Fehlen der Knorpelschicht, freiliegender Knochen
Neuer Freiraum durch Knorpelzelltransplantation

Bei einem Knorpelschaden gab es in der Vergangenheit nicht viele Alternativen. War der Verschleiß zu groß, musste das betroffene Gelenk ausgetauscht werden. Aufgrund der langjährigen Forschung im Bereich der Sportorthopädie, wurden bestehende Therapien sukzessive verbessert und neue Behandlungsformen entwickelt. In der Clinic Bel Etage bieten wir Ihnen mit der Knorpelzelltherapie ein einzigartiges Verfahren, bei dem das betroffene Gelenk durch den Einsatz speziell gezüchteter Knorpelzellen erhalten werden kann. Dabei wird dem Patienten mithilfe eines arthroskopischen Eingriffs gesunder Knorpel eingesetzt. Die neu platzierten Zellen verbinden sich mit dem noch gesunden Knorpel und bilden eine schützende Einheit, damit das Gelenk ohne direkt Kontakt arbeiten kann.

Bio-Technologie für den Gelenkerhalt

Unser Knorpel sorgt für eine intakte Bewegungsfreiheit unserer Gelenke. Bei der Knorpelzelltherapie (AMIC-Verfahren) werden auf Knorpelzellen, die auf der genetischen Basis des Patienten bestehen, individuell im Labor gezüchtet, um optimale Ergebnisse bei der Einpassung und Anwachsung zu erzielen. Bei einer vorherigen Analyse des Knorpelzustands kann darüber hinaus analysiert werden, an welcher Stelle und in welcher Menge die neuen Knorpelzellen in die noch vorhandene Knorpelschicht einzusetzen sind. Mithilfe spezieller Kollagenmembrane wird nicht nur der frische Knorpel geschützt, sondern auch eine Stimulierung der Stammzellen erwirkt, die das Einwachsen in die bestehende Struktur verbessert. Ziel ist es, eine vollständig intakte Knorpelschicht zu schaffen, die dem Patienten die Wiederaufnahme sportlicher oder beruflicher Aktivitäten ermöglichen kann.

Anwendungsbereiche einer Knorpelzelltransplantation:
  • Kniegelenk (nach sportlichen Verletzungen, die den Knorpel beeinträchtigen: Meniskusschaden, Kreuzbandriss, Innen- und Außenbandriss)
  • Hüftgelenk
  • Sprunggelenk
  • Ellenbogengelenk
  • Schultergelenk
Dr. med. Hüseyin Senyurt

Chefarzt für Orthopädie,
Wiederherstellungs­chirurgie & Sportmedizin

Oleh Maykan

Chefarzt für Orthopädie und
Unfallchirurgie

Dr. med William J. Pedraza

Chefarzt für Orthopädie und
Unfallchirurgie

Gerne beraten wir Sie ausführlich