Clinic Bel Etage
Clinic Bel Etage
Konservative Orthopädie in der Clinic Bel Etage Düsseldorf

Konservative Orthopädie

Schmerzen an Bändern, Gelenken und Muskeln betreffen viele Menschen aus den verschiedensten Gründen. Um diese Probleme in den Griff zu bekommen, sind eine fachgerechte Diagnose und Versorgung die Grundvoraussetzungen. In der Clinic Bel Etage analysieren unsere Experten mittels Computertomographie und einem geschulten Auge die vorhandenen Beschwerden und erarbeiten unter der Berücksichtigung Ihrer Lebensumstände eine entsprechende Therapie. Die Abteilung der Konservativen Orthopädie zielt darauf ab, mithilfe einer Haltungsanalyse und Korrekturmaßnahmen, vorliegende Beschwerden zu erkennen und zu behandeln. Neben Haltungskorrekturen in Form einer individuellen Einlagenversorgung, bietet Ihnen unsere Privatklinik Therapiesitzungen zum Muskelaufbau und zur Regeneration der betroffenen Stellen. Ein weiterer Schwerpunkt der Konservativen Orthopädie ist die Schmerztherapie. Hierbei geht es darum, chronische Schmerzen minimalinvasiv und zielgerichtet durch den Einsatz von Mikrotherapie zu behandeln.

Schmerztherapie

Die Schmerztherapie beinhaltet alle Verfahren, die gezielt zu einer Schmerzlinderung führen. Hierbei ist neben den operativen Verfahren und der konventionellen, medikamentösen Schmerztherapie, sowie der Anwendung physiotherapeutischer Mittel, die Mikrotherapie von größter Wichtigkeit und Bedeutung. Auf der einen Seite gibt es eindeutige Krankheitsbilder, welche eine verhältnismäßig einfache Behandlung nach sich ziehen. Auf der anderen Seite benötigen die meisten Fälle von „Nicht-spezifischen Rückenschmerzen“, eine exakte Lokalisierung des Schmerzherdes, bevor die richtige Behandlungsstrategie definiert werden kann. Der Erfolg einer Behandlung beginnt genau an diesem Punkt. Bei der Großzahl der bekannten Schmerzbilder, die mittels MRT-Diagnostik entstehen, kommen mehrere Bereiche in Frage, die für die Schmerzentstehung verantwortlich sein können. Bei der Komplexität der Wirbelsäule und den potenziell verantwortlichen Schmerzursachen aus dem Bereich der Nerven, Gelenke und Bandscheiben, ist die Mikrotherapie zur genauen Differenzierung und Behandlung die Therapieform unserer Wahl. Die Behandlungen können mittels Injektionen oder Radiofrequenztherapie besonders präzise an den besagten Stellen angewendet werden. Die Frage, woher der verursachende Schmerz kommt, ist damit genauestens beantwortet.

Korrektur der Fehlhaltung

Die Antwort auf die Frage bezüglich der Schmerzentstehung bei Rücken- und Nackenproblemen bringt viele potenzielle Faktoren auf den Plan. Neben der Neigung zu einer Bindegewebsschwäche und dadurch resultierenden Bandscheibenproblemen oder Wirbelgleiten, ist die möglicherweise nicht korrekte Körperhaltung des betroffenen Patienten ein besonderer, aber auch behandelbarer Aspekt der Schmerzentstehung. Aufgrund der Händigkeit ist der Mensch nicht symmetrisch. Im Rahmen von Wirbelsäulenvermessungen kann die Asymmetrie des Körpers bei einer Beckenverwringung oder im Falle einer Schulterhöhendifferenz erfasst werden. Nach erfolgter Analyse gilt es die vorliegende Fehlhaltung möglichst nachhaltig zu korrigieren. Doch wie gelingt dieses Vorhaben am besten? Hier kommt eine speziell für jeden Patienten angepasste, auf neurophysiologischen Erkenntnissen basierenden, Einlagenversorgung ins Spiel. Die über die Jahre durch Fehlbelastung entstandenen Schäden können durch diese Methode kompensiert werden. Mit der falschen Belastung einhergehende Rücken-, Nacken- und Kopfschmerzen sollen somit gelindert und behandelt werden. Muskuläre Dysbalancen und die damit verbundene Asymmetrie des Körpers werden im Rahmen der angesprochenen Behandlung ausgeglichen und das gesamte Körperbefinden wieder ins Gleichgewicht gebracht. Mittels der Wirbelsäulenvermessung kann die Korrektur der Haltung, im Verlauf der Behandlung nachweislich kontrolliert werden.

Muskuläre Stabilisierung

Viele Patienten fragen sich, welche Maßnahmen ergriffen werden können, damit die überwundenen Beschwerden nicht erneut auftreten. Nach durchgeführter Schmerztherapie und Haltungskorrektur geht es um den Erhalt der erreichten Beschwerdebesserung. Dieser neu erlangte Zustand wird mit einem der Grunderkrankung angepassten und in Kooperation mit unserer hiesigen Physiotherapie ausgearbeiteten Plan erreicht. Hierfür werden die ausgewählten Übungen vom Patienten erlernt und in häuslicher Umgebung, während des weiteren Therapieverlaufs, fortgeführt. Um einen möglichen Wiedereintritt der Schmerzen zu vermeiden oder erfolgreich zu verlangsamen, sind die erlernten physiotherapeutischen Maßnahmen zur häuslichen Anwendung ein wichtiger Aspekt und jedem Patienten individuell zu vermitteln.

Dr. med. Ralf Schmidt

Chefarzt für Orthopädie
Experte für Revisionschirurgie

Gerne beraten wir Sie ausführlich

Weitere Maßnahmen zur Prostatakrebsprävention

Neben einer gesunden Ernährung und regelmäßiger Bewegung gibt es weitere wichtige Maßnahmen, die zur Verringerung des Risikos von Prostatakarzinomen beitragen können. Priv.-Doz. Dr. Witt betont die Bedeutung eines gesunden Schlafrhythmus und die Reduktion von Stress, da chronischer Stress das Immunsystem schwächen und Entzündungen fördern kann. Der Verzicht auf schädliche Umweltstoffe, wie Chemikalien und Pestizide, und der Schutz vor UV-Strahlung sind ebenfalls entscheidend. Zusätzlich können bestimmte Nahrungsergänzungsmittel, wie Vitamin D und Omega-3-Fettsäuren, unterstützend wirken, wenn sie in Absprache mit einem Arzt eingenommen werden.

Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen und frühzeitige Erkennung spielen ebenfalls eine zentrale Rolle. Durch eine Kombination dieser Maßnahmen und einen bewussten Lebensstil kann die Prävention von Prostatakrebs erheblich verbessert werden.

Fortgeschrittener Prostatakrebs – Was jetzt?

Hier ist zu unterscheiden zwischen einem lokal (örtlich) fortgeschrittenem Befund und einer systemischen (den ganzen Körper betreffenden) Erkrankung.

Beim lokal fortgeschrittenen Tumor hat der Krebs die Grenze der Prostata überschritten und wächst in die Umgebungsstrukturen ein. Dies kann das Bindegewebe, Fettgewebe und Nervengewebe um die Prostata, die Samenblasen oder den Blasenhals umfassen. Andere Strukturen, wie z.B. der Enddarm sind selten beteiligt.

In solchen Fällen spielen lokale Therapieformen wie Operation oder Bestrahlung in der Behandlung oft eine entscheidende Rolle. Früher wurde in solchen Fällen oft nicht operiert. Durch ein besseres Verständnis der Tumorsituation und insbesondere durch den Einsatz der Roboterchirurgie ist es heute oft möglich, den Prostatakrebs auch in dieser Situation lokal operativ vollständig zu beseitigen, was die Langzeitaussichten verbessern kann.

Manchmal ist es sinnvoll, vor einer Prostatektomie eine medikamentöse Vorbehandlung für 4-6 Monate durchzuführen, um die Operabilität zu verbessern.

Sollten Absiedlungen (Metastasen) vorliegen, muss die Behandlungsstrategie sorgfältig abgewogen werden. Die typischen Absiedlungsorte beim Prostatakarzinom sind die regionalen (die Prostata betreffenden) Lymphknoten im kleinen Becken und das Stammskelett (Wirbelsäule, Rippe, Beckenknochen).

In diesem Fall ist zunächst eine Feststellung der Metastasenlast sinnvoll, um eine zielgerichtete Therapie durchführen zu können. Dies erfolgt am besten durch moderne Untersuchungsverfahren wie den PSMA-PET-Scan, der Tumoraktivität sowohl im Knochensystem als auch in den Lymphknoten gut nachweisen kann. Alternativ ist auch ein Ganzkörper-MRT möglich, um Veränderungen im Knochensystem genau zu erfassen. Die älteren Verfahren wie Knochenszintigraphie und CT des Bauchraumes treten zunehmend in den Hintergrund.

Es ist wichtig zu wissen, dass auch in fortgeschrittenen Fällen eine erfolgreiche Therapie möglich ist und die Lebenserwartung nicht zwangsläufig negativ durch die Krebserkrankung beeinflusst wird.

Diagnose Prostatakrebs – Was jetzt?

Sollte bei Ihnen bereits die Diagnose Prostatakarzinom gestellt worden sein, ist die Erstellung eines individuellen Behandlungskonzepts notwendig. Beim Prostatakarzinom stehen nach den Leitlinien verschiedene Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung. Nicht immer ist eine örtliche Behandlung (Operation oder Bestrahlung) erforderlich.

Die operative Behandlung des Prostatakarzinoms ist in vielen Fällen eine sehr gute Option, sowohl bei lokal begrenztem als auch bei lokal fortgeschrittenem Prostatakrebs. Welche Therapie in Ihrem Fall die Beste ist, hängt von vielen individuellen Faktoren ab, darunter die Tumorsituation, Vorbehandlungen, Voroperationen, Begleiterkrankungen und das Alter. Auch persönliche Präferenzen werden berücksichtigt.

Wir beraten Sie hierzu individuell und ausführlich.

Verdacht auf Prostatakrebs – Was jetzt?

Sollte bei Ihnen der Verdacht auf ein Prostatakrebs, z.B. durch Ihren Hausarzt geäußert worden sein, untersuchen und beraten wir Sie gerne über die nächsten Maßnahmen.

Häufig führen ein erhöhter PSA-Wert oder ein auffälliger Tastbefund der Prostata zur Verdachtsdiagnose Prostatakarzinom. Die Erkrankung wird durch eine Probenentnahme aus der Prostata festgestellt.

Vor der Probenentnahme, auch Biopsie genannt, sollten allerdings weitere Maßnahmen durch den Urologen erfolgen. Hierzu gehören eine körperliche Untersuchung, ein Ultraschall, eine Urinuntersuchung und ggf. weitere Blutuntersuchungen.

Bis vor wenigen Jahren war es üblich, die Prostata systematisch vom Enddarm unter Ultraschallkontrolle zu biopsieren. Diese Vorgehensweise ist jedoch heutzutage nicht mehr zeitgemäß.

Vor der Probenentnahme sollte zunächst ein multiparametrisches MRT der Prostata durchgeführt werden. Dabei können auffällige Bereiche erkannt werden, die unabhängig vom Untersucher anhand verschiedener Parameter klassifiziert werden. Die Einteilung erfolgt nach dem PI-RADS (Prostate Imaging – Reporting and Data System). Die höhergradigen Veränderungen (PI-RADS 4 und 5) müssen im Rahmen der Biopsie besonders beachtet werden.

Für die Probenentnahme werden dann die MRT-Bilder mit dem Ultraschallgerät fusioniert. Hierdurch kann dann eine sehr genaue Biopsie durchgeführt werden. Bei uns erfolgt diese perineal, das heißt vom Damm aus. Dadurch sind Entzündungen nach der Probenentnahme, im Gegensatz zur ansonsten noch häufig üblichen Biopsie vom Enddarm, sehr selten.

Das Ergebnis der Biopsie liegt bei uns kurzfristig vor und wird dann mit Ihnen diskutiert, um einen Behandlungsplan zu erstellen.

Statistiken und Fakten

Prostatakrebs ist die häufigste Tumorerkrankung bei Männern in Europa und anderen hochentwickelten Ländern der Erde. In Deutschland erkranken jährlich fast 70.000 Männer neu an Prostatakrebs. Die teilweise vertretene Auffassung, Prostatakrebs sei meistens harmlos („Männer sterben mit Prostatakrebs, aber nicht an Prostatakrebs“), ist irreführend, denn pro Jahr sterben in Deutschland auch ca. 15.000 Männer an Prostatakrebs.

Prostatakrebs ist meistens eine langsam wachsende Tumorerkrankung. Daher ist immer Zeit für eine sorgfältige Diagnostik und folglich ein individuelles Abwägen der Therapie.

Bei früher Erkennung der Prostatakrebserkrankung sind die Behandlungsaussichten sehr gut, und die 5-Jahres-Überlebensraten liegen fast bei 100%.

Symptome und Früherkennung

Die Früherkennung von Prostatakrebs ist entscheidend für eine erfolgreiche Behandlung.

In frühen Stadien, also in Situationen, in denen eine Therapie mit heilender Zielsetzung am besten möglich ist, verursacht das Prostatakarzinom üblicherweise keine Beschwerden.

Mögliche Symptome sind: Schwierigkeiten beim Urinieren, häufiger Harndrang (besonders nachts), Blut im Urin oder Sperma sowie Schmerzen im Beckenbereich.

Regelmäßige Früherkennungsuntersuchungen, einschließlich PSA-Tests und digitale Rektaluntersuchungen, sind besonders wichtig bei vorhandenen Risikofaktoren und in der Altersgruppe zwischen 45 und 75, betont Dr. Witt.

Ursachen und Risikofaktoren

Die Ursachen von Prostatakrebs sind unklar. Mit zunehmendem Lebensalter steigt die Wahrscheinlichkeit, an Prostatakrebs zu erkranken. Erkrankungen vor dem 35. Lebensjahr sind sehr selten. Früherkennungsmaßnahmen werden, je nach Literatur, für Männer zwischen 45 und 70 oder 75 empfohlen.

Risikofaktoren sind familiäre Häufung und dunkle Hautfarbe (schwarzafrikanischer Hintergrund). Auch der Lebensstil spielt, wie bei anderen Krebserkrankungen und gutartigen Erkrankungen, sehr wahrscheinlich eine Rolle.

Eine Ernährung mit einem hohen Anteil an tierischen und hoch verarbeiteten Produkten erhöht das Risiko einer Erkrankung und beeinflusst wahrscheinlich auch den Krankheitsverlauf negativ. Ein guter Fitnesszustand, sowohl kardiovaskulär als auch in Bezug auf die Muskulatur, ist vorteilhaft.