Clinic Bel Etage
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Informationen für internationale Patienten

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Informationsbereich für internationale Patienten

Um Ihnen den Aufenthalt in unserer Klinik zu erleichtern, stehen unsere Patientenmanager Ihnen bei allen organisatorischen Fragen zur Seite und begleiten Sie vor Ort zu Übersetzungszwecken bei Ihren Arztterminen. Alle weiteren Informationen zu unseren Services und Ihrer Anreise finden Sie kompakt auf dieser Seite.

Alle wichtigen Informationen für Einreisende finden Sie hier.

Anfrage stellen

Die Clinic Bel Etage informiert Sie ausführlich zu Ihrem Behandlungswunsch und beantwortet Ihnen bereits im Vorfeld alle im Raum stehenden Fragen. In Bezug auf die Ausarbeitung eines zielgerichteten Therapieplans ist die vorherige Auswertung bestehender Befunde und dazugehöriger CT-, MRT- oder Röntgenaufnahmen ein wichtiger Aspekt. Wenn gewünscht, sind wir alternativ in der Lage in unserer Klinik detaillierte Befundbilder zu erstellen.

 

Jetzt Kontakt aufnehmen

 

Anfragen über unser Kontaktformular werden in der Regel innerhalb weniger Stunden bestätigt und von unseren Patientenmanagern individuell beantwortet.

Kostenkalkulation

Damit Sie ganz genau wissen, was die gewünschte Behandlung in der Clinic Bel Etage kosten wird, erstellen wir anhand der vorliegenden Diagnostik und erhaltener Informationen eine Kalkulation der anfallenden Kosten. Der ermittelte Voranschlag beinhaltet neben der Auswertung der Befunde, die durchzuführende Behandlung, den Aufenthalt in einem unserer ansprechenden Zimmer, sowie die Nachversorgung vor Ort, als auch die Betreuung nach der Abreise.

Vorkasse, Kostenübernahmeerklärung

Vor der Anreise ist die Überweisung der im Kostenvoranschlag kalkulierten Anzahlung oder des gesamten Betrages zu tätigen. Sollten Sie in Kooperation mit Ihrer Botschaft an uns herangetreten sein, ist die Ausstellung einer Kostenübernahmeerklärung Voraussetzung für den Antritt der gewünschten Therapie.

Visum

Eine medizinische Behandlung in Deutschland setzt unter Umständen ein „Visum zur medizinischen Behandlung“ voraus. Gerne informieren wir Sie bezüglich dieser bürokratischen Voraussetzung, in einem dafür angesetzten Gespräch. Im Regelfall werden Visa, die zu medizinischen Behandlungszwecken benötigt werden, unproblematisch und kurzfristig erteilt.

 

Zu den erforderlichen Informationen zur Erlangung eines entsprechenden Visums sind die Einladung unserer Klinik, kostentechnische Informationen und die erarbeiteten Behandlungspläne notwendig. Sollten Sie in einer Gruppe von mehreren Personen einreisen möchten, senden Sie uns bitte die Reisepasskopien aller Begleitpersonen zu. Stellt sich im Laufe der Behandlung heraus, dass eine Verlängerung vonnöten ist, kümmern wir uns selbstverständlich gerne um dieses Anliegen.

 

Dokumente die zu Erlangung des Visums notwendig sind, finden Sie nachfolgend und spezifiziert für Ihr Heimatland:

 

Informationen für Staatsbürger der Vereinigten Arabischen Emirate

Informationen für Staatsbürger des Königreichs Saudi Arabien

Informationen für ägyptische Staatsbürger

Informationen für libysche Staatsbürger

Informationen für katarische Staatsbürger

Informationen für omanische Staatsbürger

Informationen für Staatsbürger der arabischen Halbinsel

Informationen für russische Staatsbürger

Informationen für ukrainische Staatsbürger

Flug und Transfer

Konzentrieren Sie sich auf sich selbst – wir übernehmen den Rest! Gerne unterstützen wir Sie bei der Buchung Ihres Fluges und dem anschließenden Transport in die Clinic Bel Etage. Durch die vorteilhafte Lage unserer Klinik sind Sie in wenigen Minuten vom Düsseldorfer Flughafen in unserem Hause angekommen.

 

Eine gute Planung sorgt für eine stressfreie Anreise. Deshalb weisen wir Sie in Form unserer Checkliste auf alle wichtigen Dinge hin, die für den reibungslosen Ablauf essenziell sind.

 

Checkliste

Unterkunft

Unsere stilvoll eingerichteten Zimmer und die Suite sind die perfekte Umgebung für eine schnelle Genesung nach einer gelungenen OP oder Therapie. Die hohen Standards und erbrachten Services erleichtern Ihnen den Alltag und sorgen für erholsame Stunden. Das im Pradus Medical Center befindliche Restaurant sorgt für Ihr leibliches Wohl und kreiert jeden Tag frische und gesunde Speisen für jeden Geschmack. Sollten Sie individuelle Wünsche und Vorstellungen bezüglich Ihrer Unterbringung und Versorgung während einer Therapie haben, stehen wir Ihnen für Anfragen jeder Art gerne zur Verfügung.

Dolmetscherdienste

Kommunikation ist ein wichtiger Faktor, wenn es um eine komfortable und zielgerichtete Behandlung in einem anderen Land geht. Uns ist es besonders wichtig, dass Sie alle Aspekte der Arztgespräche und der daraus resultierenden Therapiemaßnahmen nachvollziehen können. Genau deshalb steht Ihnen bei jeder Untersuchung und bei Unklarheiten einer unserer Patientenmanager zur Verfügung, um Sie bestmöglich bei Ihrem Aufenthalt zu unterstützen.

Report

Im Nachgang einer Behandlung in unserem Haus erhalten Sie selbstverständlich alle medizinischen Unterlagen zu Ihrer Therapie. Gerne veranlassen wir für Sie die kostenpflichtige Übersetzung dieser Dokumente in Ihre Muttersprache.

Abreise

Unser Service rund um die von Ihnen in Anspruch genommene Therapie beinhaltet auch die Organisation der Rückreise. Dazu gehören, falls gewünscht, die Abholung durch einen Chauffeur-Dienst zum Düsseldorfer Flughafen, als auch die Hilfe bei der Buchung Ihres Rückfluges.

Informationsmaterial

Clinic Bel Etage Booklet Deutsch | PDF

Clinic Bel Etage Booklet English | PDF

Clinic Bel Etage Booklet Turkish | PDF

Clinic Bel Etage Booklet Russian | PDF

Health is the new wealth | PDF

Ihre Ansprechpartner

Khadija Miri
Khadija Miri

Middle East

Deutsch/Englisch/Arabisch/Türkisch

Fon +49 211 781 795 – 43

Mobil +49 173 581 7461

E-Mail middle-east.international@clinicbeletage.de

Ioanna Chatziioakeimidou
Ioanna Chatziioakeimidou

Overseas & English speaking Patients

Deutsch/Englisch/Griechisch

Mobil +49 173 6790841

E-Mail Ioanna.Chatziioakimidou@clinicbeletage.de

Fortgeschrittener Prostatakrebs – Was jetzt?

Hier ist zu unterscheiden zwischen einem lokal (örtlich) fortgeschrittenem Befund und einer systemischen (den ganzen Körper betreffenden) Erkrankung.

Beim lokal fortgeschrittenen Tumor hat der Krebs die Grenze der Prostata überschritten und wächst in die Umgebungsstrukturen ein. Dies kann das Bindegewebe, Fettgewebe und Nervengewebe um die Prostata, die Samenblasen oder den Blasenhals umfassen. Andere Strukturen, wie z.B. der Enddarm sind selten beteiligt.

In solchen Fällen spielen lokale Therapieformen wie Operation oder Bestrahlung in der Behandlung oft eine entscheidende Rolle. Früher wurde in solchen Fällen oft nicht operiert. Durch ein besseres Verständnis der Tumorsituation und insbesondere durch den Einsatz der Roboterchirurgie ist es heute oft möglich, den Prostatakrebs auch in dieser Situation lokal operativ vollständig zu beseitigen, was die Langzeitaussichten verbessern kann.

Manchmal ist es sinnvoll, vor einer Prostatektomie eine medikamentöse Vorbehandlung für 4-6 Monate durchzuführen, um die Operabilität zu verbessern.

Sollten Absiedlungen (Metastasen) vorliegen, muss die Behandlungsstrategie sorgfältig abgewogen werden. Die typischen Absiedlungsorte beim Prostatakarzinom sind die regionalen (die Prostata betreffenden) Lymphknoten im kleinen Becken und das Stammskelett (Wirbelsäule, Rippe, Beckenknochen).

In diesem Fall ist zunächst eine Feststellung der Metastasenlast sinnvoll, um eine zielgerichtete Therapie durchführen zu können. Dies erfolgt am besten durch moderne Untersuchungsverfahren wie den PSMA-PET-Scan, der Tumoraktivität sowohl im Knochensystem als auch in den Lymphknoten gut nachweisen kann. Alternativ ist auch ein Ganzkörper-MRT möglich, um Veränderungen im Knochensystem genau zu erfassen. Die älteren Verfahren wie Knochenszintigraphie und CT des Bauchraumes treten zunehmend in den Hintergrund.

Es ist wichtig zu wissen, dass auch in fortgeschrittenen Fällen eine erfolgreiche Therapie möglich ist und die Lebenserwartung nicht zwangsläufig negativ durch die Krebserkrankung beeinflusst wird.

Diagnose Prostatakrebs – Was jetzt?

Sollte bei Ihnen bereits die Diagnose Prostatakarzinom gestellt worden sein, ist die Erstellung eines individuellen Behandlungskonzepts notwendig. Beim Prostatakarzinom stehen nach den Leitlinien verschiedene Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung. Nicht immer ist eine örtliche Behandlung (Operation oder Bestrahlung) erforderlich.

Die operative Behandlung des Prostatakarzinoms ist in vielen Fällen eine sehr gute Option, sowohl bei lokal begrenztem als auch bei lokal fortgeschrittenem Prostatakrebs. Welche Therapie in Ihrem Fall die Beste ist, hängt von vielen individuellen Faktoren ab, darunter die Tumorsituation, Vorbehandlungen, Voroperationen, Begleiterkrankungen und das Alter. Auch persönliche Präferenzen werden berücksichtigt.

Wir beraten Sie hierzu individuell und ausführlich.

Verdacht auf Prostatakrebs – Was jetzt?

Sollte bei Ihnen der Verdacht auf ein Prostatakrebs, z.B. durch Ihren Hausarzt geäußert worden sein, untersuchen und beraten wir Sie gerne über die nächsten Maßnahmen.

Häufig führen ein erhöhter PSA-Wert oder ein auffälliger Tastbefund der Prostata zur Verdachtsdiagnose Prostatakarzinom. Die Erkrankung wird durch eine Probenentnahme aus der Prostata festgestellt.

Vor der Probenentnahme, auch Biopsie genannt, sollten allerdings weitere Maßnahmen durch den Urologen erfolgen. Hierzu gehören eine körperliche Untersuchung, ein Ultraschall, eine Urinuntersuchung und ggf. weitere Blutuntersuchungen.

Bis vor wenigen Jahren war es üblich, die Prostata systematisch vom Enddarm unter Ultraschallkontrolle zu biopsieren. Diese Vorgehensweise ist jedoch heutzutage nicht mehr zeitgemäß.

Vor der Probenentnahme sollte zunächst ein multiparametrisches MRT der Prostata durchgeführt werden. Dabei können auffällige Bereiche erkannt werden, die unabhängig vom Untersucher anhand verschiedener Parameter klassifiziert werden. Die Einteilung erfolgt nach dem PI-RADS (Prostate Imaging – Reporting and Data System). Die höhergradigen Veränderungen (PI-RADS 4 und 5) müssen im Rahmen der Biopsie besonders beachtet werden.

Für die Probenentnahme werden dann die MRT-Bilder mit dem Ultraschallgerät fusioniert. Hierdurch kann dann eine sehr genaue Biopsie durchgeführt werden. Bei uns erfolgt diese perineal, das heißt vom Damm aus. Dadurch sind Entzündungen nach der Probenentnahme, im Gegensatz zur ansonsten noch häufig üblichen Biopsie vom Enddarm, sehr selten.

Das Ergebnis der Biopsie liegt bei uns kurzfristig vor und wird dann mit Ihnen diskutiert, um einen Behandlungsplan zu erstellen.

Statistiken und Fakten

Prostatakrebs ist die häufigste Tumorerkrankung bei Männern in Europa und anderen hochentwickelten Ländern der Erde. In Deutschland erkranken jährlich fast 70.000 Männer neu an Prostatakrebs. Die teilweise vertretene Auffassung, Prostatakrebs sei meistens harmlos („Männer sterben mit Prostatakrebs, aber nicht an Prostatakrebs“), ist irreführend, denn pro Jahr sterben in Deutschland auch ca. 15.000 Männer an Prostatakrebs.

Prostatakrebs ist meistens eine langsam wachsende Tumorerkrankung. Daher ist immer Zeit für eine sorgfältige Diagnostik und folglich ein individuelles Abwägen der Therapie.

Bei früher Erkennung der Prostatakrebserkrankung sind die Behandlungsaussichten sehr gut, und die 5-Jahres-Überlebensraten liegen fast bei 100%.

Symptome und Früherkennung

Die Früherkennung von Prostatakrebs ist entscheidend für eine erfolgreiche Behandlung.

In frühen Stadien, also in Situationen, in denen eine Therapie mit heilender Zielsetzung am besten möglich ist, verursacht das Prostatakarzinom üblicherweise keine Beschwerden.

Mögliche Symptome sind: Schwierigkeiten beim Urinieren, häufiger Harndrang (besonders nachts), Blut im Urin oder Sperma sowie Schmerzen im Beckenbereich.

Regelmäßige Früherkennungsuntersuchungen, einschließlich PSA-Tests und digitale Rektaluntersuchungen, sind besonders wichtig bei vorhandenen Risikofaktoren und in der Altersgruppe zwischen 45 und 75, betont Dr. Witt.

Ursachen und Risikofaktoren

Die Ursachen von Prostatakrebs sind unklar. Mit zunehmendem Lebensalter steigt die Wahrscheinlichkeit, an Prostatakrebs zu erkranken. Erkrankungen vor dem 35. Lebensjahr sind sehr selten. Früherkennungsmaßnahmen werden, je nach Literatur, für Männer zwischen 45 und 70 oder 75 empfohlen.

Risikofaktoren sind familiäre Häufung und dunkle Hautfarbe (schwarzafrikanischer Hintergrund). Auch der Lebensstil spielt, wie bei anderen Krebserkrankungen und gutartigen Erkrankungen, sehr wahrscheinlich eine Rolle.

Eine Ernährung mit einem hohen Anteil an tierischen und hoch verarbeiteten Produkten erhöht das Risiko einer Erkrankung und beeinflusst wahrscheinlich auch den Krankheitsverlauf negativ. Ein guter Fitnesszustand, sowohl kardiovaskulär als auch in Bezug auf die Muskulatur, ist vorteilhaft.