Clinic Bel Etage
Clinic Bel Etage
Skoliose in der Clinic Bel Etage Düsseldorf

Skoliose

Ein besonderes Augenmerk legen wir in unserer Privatklinik auf skoliotische Fehlbildungen aller Ausprägungen. Bei der zielgerichteten Behandlung von Skoliose ist das gesamte Spektrum der konservativen Therapie sowie der dynamischen Stabilisierung im operativen Bereich erforderlich.

Wir unterscheiden dabei konsequent zwischen kindlicher Skoliose und Erwachsenenskoliose. Die Ärzte der Clinic Bel Etage behandeln heute Skoliose-Patienten aus der ganzen Welt – Kinder genauso wie Erwachsene.

Die Clinic Bel Etage organisiert und veranstaltet zu dem Thema viele Fortbildungen für Ärzte und Physiotherapeuten. Damit werden alle Teilnehmer auf den aktuellen Stand des Themas Skoliose gebracht und werden zudem Teil eines starken Netzwerks zur besseren Versorgung der Skoliose-Patienten.

Skoliose nachhaltig therapieren

Die Clinic Bel Etage bietet Skoliose-Patienten mit ihrer modernen Ausstattung auf 4000 m², innovativen Behandlungsmethoden und renommierten Experten, Aussichten auf eine beschwerdefreie Zukunft. Dr. (TR) Hüseyin Senyurt, Ärztlicher Direktor der Clinic Bel Etage, ist auf die Therapie von Skoliose-Patienten spezialisiert und verfügt über langjähriges Knowhow. Seit über 20 Jahren vertrauen Menschen aus der ganzen Welt seinem Können und sind von den Behandlungsergebnissen überzeugt. Dabei unterscheidet er bei der Auswahl des Therapievorgehens konsequent zwischen kindlicher Skoliose und Erwachsenenskoliose. In unserer Klinik nehmen wir uns Zeit für Ihre Fragen und beraten Sie gerne ausführlich zu allen Therapiemöglichkeiten und gehen dabei auf Ihre individuelle Situation ein.

Symptome und Langezeitfolgen bei starker Skoliose

Häufige Folgen einer angeborenen skoliotischen Fehlbildung sind Rückenschmerzen, Muskelverspannungen und Schädigungen der Organe. Bei einer nicht behandelten Wirbelsäulenverkrümmung droht vor allem die sukzessive Schwächung wichtiger Organe wie Herz, Lunge, Nieren, Magen und Darm. Nur wer den Ursprung erkennt und im Anschluss die richtige Behandlung in Anspruch nimmt, kann diese Folgen vermeiden. Sie befinden sich bereits seit einem längeren Zeitpunkt in ärztlicher Therapie, doch der Behandlungserfolg und Ihre gesundheitliche Situation verbessern sich nicht? Die Clinic Bel Etage bietet Ihnen mit ihrer vereinten Fachkompetenz im Bereich skoliotischer Behandlungsstrategien eine fundierte Zweitmeinung.

Operative Therapie bei Skoliose

Bei einer stark ausgeprägten Verkrümmung der Wirbelsäule (über 40 %), ist die operative Korrektur der Krümmung oft die einzige Chance für den Patienten, seinen Alltag ohne Einschränkungen ausüben zu können. Um den angezielten Behandlungserfolg zu erreichen, wendet Dr. (TR) Senyurt die neuesten Erkenntnisse aus dem Bereich der Skoliose-Forschung an. Ziel der Operation ist es, die verkrümmte Wirbelsäule mit modernsten Medizinkomponenten wieder zu begradigen und somit die Beschwerden nachhaltig zu lindern. Besonders viel Feingefühl erfordert eine solche Korrektur bei Patienten, die sich noch im Wachstum befinden. In diesen Fällen verwendet er ein System mit beweglichen Metallstiften, die ohne Operation im Nachgang durch Magnete an die neue Körperstatik angepasst werden können.

Informationsmaterial

Rheinische Post
Ein gerader Rücken hilft beim Blick nach vorn | PDF

Dr. (TR) Hüseyin Senyurt

Chefarzt für Orthopädie,
Sportmedizin & Kinderorthopädie

Gerne beraten wir Sie ausführlich

Fortgeschrittener Prostatakrebs – Was jetzt?

Hier ist zu unterscheiden zwischen einem lokal (örtlich) fortgeschrittenem Befund und einer systemischen (den ganzen Körper betreffenden) Erkrankung.

Beim lokal fortgeschrittenen Tumor hat der Krebs die Grenze der Prostata überschritten und wächst in die Umgebungsstrukturen ein. Dies kann das Bindegewebe, Fettgewebe und Nervengewebe um die Prostata, die Samenblasen oder den Blasenhals umfassen. Andere Strukturen, wie z.B. der Enddarm sind selten beteiligt.

In solchen Fällen spielen lokale Therapieformen wie Operation oder Bestrahlung in der Behandlung oft eine entscheidende Rolle. Früher wurde in solchen Fällen oft nicht operiert. Durch ein besseres Verständnis der Tumorsituation und insbesondere durch den Einsatz der Roboterchirurgie ist es heute oft möglich, den Prostatakrebs auch in dieser Situation lokal operativ vollständig zu beseitigen, was die Langzeitaussichten verbessern kann.

Manchmal ist es sinnvoll, vor einer Prostatektomie eine medikamentöse Vorbehandlung für 4-6 Monate durchzuführen, um die Operabilität zu verbessern.

Sollten Absiedlungen (Metastasen) vorliegen, muss die Behandlungsstrategie sorgfältig abgewogen werden. Die typischen Absiedlungsorte beim Prostatakarzinom sind die regionalen (die Prostata betreffenden) Lymphknoten im kleinen Becken und das Stammskelett (Wirbelsäule, Rippe, Beckenknochen).

In diesem Fall ist zunächst eine Feststellung der Metastasenlast sinnvoll, um eine zielgerichtete Therapie durchführen zu können. Dies erfolgt am besten durch moderne Untersuchungsverfahren wie den PSMA-PET-Scan, der Tumoraktivität sowohl im Knochensystem als auch in den Lymphknoten gut nachweisen kann. Alternativ ist auch ein Ganzkörper-MRT möglich, um Veränderungen im Knochensystem genau zu erfassen. Die älteren Verfahren wie Knochenszintigraphie und CT des Bauchraumes treten zunehmend in den Hintergrund.

Es ist wichtig zu wissen, dass auch in fortgeschrittenen Fällen eine erfolgreiche Therapie möglich ist und die Lebenserwartung nicht zwangsläufig negativ durch die Krebserkrankung beeinflusst wird.

Diagnose Prostatakrebs – Was jetzt?

Sollte bei Ihnen bereits die Diagnose Prostatakarzinom gestellt worden sein, ist die Erstellung eines individuellen Behandlungskonzepts notwendig. Beim Prostatakarzinom stehen nach den Leitlinien verschiedene Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung. Nicht immer ist eine örtliche Behandlung (Operation oder Bestrahlung) erforderlich.

Die operative Behandlung des Prostatakarzinoms ist in vielen Fällen eine sehr gute Option, sowohl bei lokal begrenztem als auch bei lokal fortgeschrittenem Prostatakrebs. Welche Therapie in Ihrem Fall die Beste ist, hängt von vielen individuellen Faktoren ab, darunter die Tumorsituation, Vorbehandlungen, Voroperationen, Begleiterkrankungen und das Alter. Auch persönliche Präferenzen werden berücksichtigt.

Wir beraten Sie hierzu individuell und ausführlich.

Verdacht auf Prostatakrebs – Was jetzt?

Sollte bei Ihnen der Verdacht auf ein Prostatakrebs, z.B. durch Ihren Hausarzt geäußert worden sein, untersuchen und beraten wir Sie gerne über die nächsten Maßnahmen.

Häufig führen ein erhöhter PSA-Wert oder ein auffälliger Tastbefund der Prostata zur Verdachtsdiagnose Prostatakarzinom. Die Erkrankung wird durch eine Probenentnahme aus der Prostata festgestellt.

Vor der Probenentnahme, auch Biopsie genannt, sollten allerdings weitere Maßnahmen durch den Urologen erfolgen. Hierzu gehören eine körperliche Untersuchung, ein Ultraschall, eine Urinuntersuchung und ggf. weitere Blutuntersuchungen.

Bis vor wenigen Jahren war es üblich, die Prostata systematisch vom Enddarm unter Ultraschallkontrolle zu biopsieren. Diese Vorgehensweise ist jedoch heutzutage nicht mehr zeitgemäß.

Vor der Probenentnahme sollte zunächst ein multiparametrisches MRT der Prostata durchgeführt werden. Dabei können auffällige Bereiche erkannt werden, die unabhängig vom Untersucher anhand verschiedener Parameter klassifiziert werden. Die Einteilung erfolgt nach dem PI-RADS (Prostate Imaging – Reporting and Data System). Die höhergradigen Veränderungen (PI-RADS 4 und 5) müssen im Rahmen der Biopsie besonders beachtet werden.

Für die Probenentnahme werden dann die MRT-Bilder mit dem Ultraschallgerät fusioniert. Hierdurch kann dann eine sehr genaue Biopsie durchgeführt werden. Bei uns erfolgt diese perineal, das heißt vom Damm aus. Dadurch sind Entzündungen nach der Probenentnahme, im Gegensatz zur ansonsten noch häufig üblichen Biopsie vom Enddarm, sehr selten.

Das Ergebnis der Biopsie liegt bei uns kurzfristig vor und wird dann mit Ihnen diskutiert, um einen Behandlungsplan zu erstellen.

Statistiken und Fakten

Prostatakrebs ist die häufigste Tumorerkrankung bei Männern in Europa und anderen hochentwickelten Ländern der Erde. In Deutschland erkranken jährlich fast 70.000 Männer neu an Prostatakrebs. Die teilweise vertretene Auffassung, Prostatakrebs sei meistens harmlos („Männer sterben mit Prostatakrebs, aber nicht an Prostatakrebs“), ist irreführend, denn pro Jahr sterben in Deutschland auch ca. 15.000 Männer an Prostatakrebs.

Prostatakrebs ist meistens eine langsam wachsende Tumorerkrankung. Daher ist immer Zeit für eine sorgfältige Diagnostik und folglich ein individuelles Abwägen der Therapie.

Bei früher Erkennung der Prostatakrebserkrankung sind die Behandlungsaussichten sehr gut, und die 5-Jahres-Überlebensraten liegen fast bei 100%.

Symptome und Früherkennung

Die Früherkennung von Prostatakrebs ist entscheidend für eine erfolgreiche Behandlung.

In frühen Stadien, also in Situationen, in denen eine Therapie mit heilender Zielsetzung am besten möglich ist, verursacht das Prostatakarzinom üblicherweise keine Beschwerden.

Mögliche Symptome sind: Schwierigkeiten beim Urinieren, häufiger Harndrang (besonders nachts), Blut im Urin oder Sperma sowie Schmerzen im Beckenbereich.

Regelmäßige Früherkennungsuntersuchungen, einschließlich PSA-Tests und digitale Rektaluntersuchungen, sind besonders wichtig bei vorhandenen Risikofaktoren und in der Altersgruppe zwischen 45 und 75, betont Dr. Witt.

Ursachen und Risikofaktoren

Die Ursachen von Prostatakrebs sind unklar. Mit zunehmendem Lebensalter steigt die Wahrscheinlichkeit, an Prostatakrebs zu erkranken. Erkrankungen vor dem 35. Lebensjahr sind sehr selten. Früherkennungsmaßnahmen werden, je nach Literatur, für Männer zwischen 45 und 70 oder 75 empfohlen.

Risikofaktoren sind familiäre Häufung und dunkle Hautfarbe (schwarzafrikanischer Hintergrund). Auch der Lebensstil spielt, wie bei anderen Krebserkrankungen und gutartigen Erkrankungen, sehr wahrscheinlich eine Rolle.

Eine Ernährung mit einem hohen Anteil an tierischen und hoch verarbeiteten Produkten erhöht das Risiko einer Erkrankung und beeinflusst wahrscheinlich auch den Krankheitsverlauf negativ. Ein guter Fitnesszustand, sowohl kardiovaskulär als auch in Bezug auf die Muskulatur, ist vorteilhaft.